Feuchter Traum – der Orgasmus im Schlaf

Etwa 80 Prozent aller Männer haben schon die Erfahrung eines erotischen Traums gemacht. Da bei ihnen dann beim Aufwachen die Shorts nass sind, hatten sie einen sogenannten feuchten Traum.

Da stellt sich schnell die Frage, wie genau das funktioniert und ob man etwas tun kann, um öfter ein solches Erlebnis zu haben. Dieser Beitrag gibt die passenden Antworten.

Was ist ein feuchter Traum?

Im Grunde ist ein feuchter Traum ein sexuelles Erlebnis – mit dem Unterschied, dass es keine Hände oder irgendwelche zärtlichen Berührungen braucht, um zum Orgasmus zu kommen. Der Teil, der in diesem Fall die Arbeit leistet, ist das Gehirn bzw. der für die Emotionen zuständige Bereich. Der Traum, also das, was man im Schlaf erlebt, hat dieselben Auswirkungen auf den Körper wie ein real erlebtes Sexabenteuer.

Wer jetzt denkt, dass er irgendwie krank oder psychisch angeschlagen ist, weil er einen Nasstraum hat oder sogar häufiger feuchte Träume erlebt, der muss sich keine Sorgen machen. Genau das Gegenteil ist der Fall, denn feuchte Träume zeigen, dass man physisch und psychisch perfekt funktioniert.

Wie entsteht ein feuchter Traum?

Für die Entstehung eines feuchten Traums sind vor allem die eigene Fantasie, die Vorlieben in sexueller Hinsicht und auch die Häufigkeit der sexuellen Erfahrungen von Bedeutung. Zudem spielt es eine Rolle, wie stark die von außen einwirkenden sexuellen Reize sind, die am Tag auf einen einstürmen.

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Wird man sozusagen rund um die Uhr mit solchen Reizen konfrontiert, hat dies Auswirkungen auf unser Lustempfinden. Die entstehende Sehnsucht setzt sich bis in die Nacht hinein fort und „verfolgt“ einen nicht selten bis die Träume hinein. Die Folge kann ein feuchter Traum sein, an dessen Ende meist ein Orgasmus im Schlaf steht.

Lassen sich feuchte Träume verhindern?

Ein feuchter Traum wird im Unterbewusstsein geformt und entzieht sich deshalb unserer Kontrolle. Allerdings existieren verschiedene Faktoren, die einen solchen Traum inklusive Orgasmus im Schlaf fördern. Daher kann man zwar nicht den feuchten Traum selbst fördern, wohl aber die Einflussfaktoren, die ihn wahrscheinlicher machen.

Ein wesentlicher Auslöser für feuchte Träume ist Stress. Wer also, was eigentlich schade wäre, auf einen feuchten Traum verzichten möchte, der kann versuchen, sein Stresslevel durch Sport oder Entspannungsübungen zu reduzieren. Im religiösen Bereich ist es hingegen (z. B. bei Mitgliedern religiöser Gemeinschaften) manchmal Praxis, sich nachts regelmäßig wecken zu lassen und zu beten, statt feucht zu träumen.

Feuchten Traum fördern – diese Tipps helfen

Es gibt tatsächlich verschiedene Methoden, das eigentlich nicht zu Kontrollierende zumindest zu fördern. Wer gerne einen feuchten Traum haben möchte, der kann beispielsweise versuchen, über eine bestimmte Position beim Schlafen ins Träumen zu kommen.

Um die Chance auf einen feuchten Traum zu erhöhen, kann man in Bauchlage schlafen. Durch die Bauchlage entsteht ein gewisser Druck auf die Genitalien bzw. den Intimbereich des Mannes. Dies kann im Schlaf zu einer Stimulation führen, die das beeinflusst, was geträumt wird. Auch eine enge Schlafanzughose oder das Anbehalten der Underwear ist in der Lage, zu stimulieren.

Natürlich kann auch eine von außen kommende Stimulation Einfluss auf das nehmen, was man träumt. So ist das Anschauen eines erotischen Films oder das Lesen eines erotischen Romans eine Möglichkeit, die eigene Fantasie anzuregen. Dann muss man nur noch darauf hoffen, dass das Gehirn sich auch im Schlaf mit dem Gesehenen oder Gelesenen weiter beschäftigt und in einem feuchten Traum samt Orgasmus im Schlaf endet.

Eine weitere Methode ist der Verzehr bestimmter Speisen oder alkoholischer Getränke, denen nachgesagt wird, dass sie aphrodisierend wirken – also die Libido anregen. Kurz vor dem Schlafen konsumiert, sind sie vielleicht in der Lage, die Psyche so zu beeinflussen, dass sich die Fantasie eines erotischen Geschehens entwickelt und in einem feuchten Traums mündet.

Erfahrung, aber keine wissenschaftliche Grundlage   

Ehelicherweise muss gesagt werden, dass die hier beschriebenen Möglichkeiten vor allem das Ergebnis von gemachten Erfahrungen sind. Sie erheben nicht den Anspruch, das Ergebnis von wissenschaftlichen Untersuchungen zu sein.

Trotzdem ist es durchaus sinnvoll, die Tipps einmal auszuprobieren. Es schadet ja nichts, häufiger auf dem bauch zu schlafen. Mit etwas Glück hat man einen feuchten Traum und erlebt einen Orgasmus im Schlaf.

Fazit

Frauen wie Männer erleben feuchte Träume, allerdings scheint es tatsächlich so zu sein, dass der Anteil bei den Männern höher liegt. Das liegt vor allem an der Anatomie, denn Penis und Hoden befinden sich außerhalb des Körpers. Und wenn man darauf liegt, entstehen Druck und bei Bewegung auch Reibung. Beides kann zu Stimulation mit den erwähnten Effekten führen.

Letztlich ist es wohl so, dass der Mensch nur begrenzte Möglichkeiten hat, Einfluss darauf auszuüben, ob er einen feuchten Traum mit Orgasmus im Schlaf hat. Wer einen solchen erlebt, ist physisch wie psychisch vollkommen „funktionsfähig“. Also keine Sorge, alles ist gut!

Foto: TOMofBREMEN via Twenty20

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